Kleiner Junge am Computer, Foto: Colourbox/Erwin Wodicka
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Tagestipp | 15.11.2017 - Online Shopping von Kindern

Ein Leben ohne Handy, Tablet und Internet ist für die meisten Kinder und Jugendlichen undenkbar. Wenn sie ohne Wissen der Eltern im Internet auf Shoppingtour gehen, kann das viel Geld kosten und außerdem Ärger bringen…

Mehr als die Hälfte der 10- bis 13-Jährigen nutzt  täglich Internet, Tablet und Handy. Auch die noch Jüngeren sind schon fleißig unterwegs, und die jungen Erwachsenen sowieso. Kinder und Jugendliche entdecken die Welt des Online-Einkaufens für sich. Marken-Turnschuhe, die neueste Playstation oder jede Menge Musik – ein zwei Klicks, womöglich „auf Rechnung“ oder mit Mamas Kreditkartennummer. Da sind Überraschungen für Eltern nicht ausgeschlossen, wenn der Nachwuchs auf Shopping-Tour geht und richtig viel Geld ausgegeben wird. Vor allem bei den Spiele-Apps, die nur dann schnell funktionieren, wenn in der App dazugekauft wird.
Die als kostenlos beworbenen Handyspiele haben lediglich eine Art gratis Grundspiel. Wenn die Kinder z.B. eine virtuelle Farm bauen und mit Tieren bevölkern wollen, müssen sie dazu kaufen. Das heißt, es werden für unterschiedliche Geldbeträge weitere Spielfunktionen angeboten. Wer weiter spielen oder nicht durch Pausen im Spiel ausgebremst werden will, muss für weitere Inhalte oder Funktionen bezahlen. Und das treibt die Rechnung in die Höhe. Bei den so genannten In-App-Käufen kann man viel Geld loswerden. Ein Mausklick, ein Fingertipp und schon fließt Bares – und das vielleicht gleich vom Eltern-Konto. Die staunen manchmal nicht schlecht, wenn z.B. für so eine virtuelle Tierpension fast 2.000 € gezahlt werden sollen.

Das muss man aber nicht, denn vom 7. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind Minderjährige beschränkt geschäftsfähig. Das bedeutet, dass die meisten Rechtsgeschäfte, die beschränkt Geschäftsfähige schließen, unwirksam sind, wenn die Eltern nicht eingewilligt haben. Entsprechenden Forderungen von Internet-Anbietern muss schriftlich widersprochen werden.

Die beste Prophylaxe ist, in der Familie Spielregeln im Umgang mit dem Internet festzulegen und außerdem die eigenen Account-Daten gut zu sichern.

Beitrag von Barbara Wolf

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