Hund beim Tierarzt, Foto: Colourbox
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Tagestipp | 06.06.2019 - Achtung Zeckenplage!

Nicht nur die sommerlichen Temperaturen plagen unsere Haustiere, sondern auch die Zecken. Werden Tiere von einer Zecke gestochen, können sie sich wie der Mensch mit verschiedenen Krankheiten infizieren:  Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose und FSME sind einige davon. Wir sprachen mit Tierarzt Gunther Herold über die Gefahren und über die Vorbeugung.

Besonders Hunde sind bei Zecken beliebte Wirtstiere – kaum ein Spaziergang, nach dem die Zeckensuche im Hundefell nicht von „Erfolg“ gekrönt ist.

Wie beim Menschen werden auch auf Hunde durch die Zecken verschiedene Krankheitserreger übertragen.

Besonders gefährlich für Hunde ist dabei die Borreliose.

Die Ständige Impfkommission für Veterinärmedizin empfiehlt deshalb vor allem für Hunde, die regelmäßig draußen unterwegs sind, eine Impfung.

Wegen deren möglicher Nebenwirkungen sind viele Hundehalter skeptisch. Ein direkter Zusammenhang zum Impfstoff konnte aber bisher nicht nachgewiesen werden.

Zudem meinen Kritiker, dass der Impfstoff nicht zielgenau die regional unterschiedlich stark verbreiteten Bakterienstämme der Borrelien erfassen.

Befürworter widersprechendem, denn es stehen unterschiedliche Impfstoffe zur Verfügung.

Andere Schutzmaßnahmen sind zum Beispiel zeckenabwehrende Halsbänder, so genannte Spot-On-Mittel (Flüssigkeiten oder Sprays) und  Kautabletten.

Die meisten dieser Mittel verhindern aber nicht, dass die Zecken sich zunächst auf dem Hund niederlassen und womöglich auch zustecken.

Deshalb ist eine gründliche Nachsuche immer angezeigt – und gefundene Zecken sollten so schnell wie möglich entfernt werden.

Dann kann unter Umständen ein Übergreifen der Erreger auf den Hund verhindert werden – denn im Normalfall dauert es knapp einen Tag, bis die Bakterien auf das Hundeblut übergehen.

Sollte der Hund doch durch einen Zeckenstich die Borreliose erworben haben, erkennt man die Krankheit nicht an denselben Symptomen wie beim Menschen.

Es bringt nichts, auf der Hundehaut nach den menschlichen Symptomen der so genannten „Wanderröte“ zu suchen – beim Hund treten sie nicht auf.

Sein wichtigstes Anzeichen für eine Borreliose sind Beschwerden in den Gelenken. Betroffen ist zumeist das Gelenk, das am dichtesten an der Einstichstelle der Zecke liegt.

Diese Beschwerden können auch Monate nach dem Zeckenstich erst auftreten.

In so einem Fall gehört der Hund in die Hände eines Tierarztes, der versuchen wird, das Tier mit Antibiotika zu behandeln.

Diese wirken aber nur, wenn so schnell wie möglich nach einer Infektion mit der Behandlung begonnen wird.

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