Katze auf einem Koffer, Foto: Colourbox
Katze auf einem Koffer | Bild: Colourbox

Tagestipp | 12.07.2017 - Mit Haustieren in den Urlaub

In Deutschland leben nicht nur etwa 80 Millionen Menschen, sondern auch Millionen von Hunden, Katzen, Meerschweinchen, Schildkröten, Wellensittichen … Sie sind Teil der Familie, bester Freund und – Reisegefährte. Jedenfalls manchmal. Wer seinem Tier jedoch Gutes tun will, sollte schon bei den Vorbereitungen einiges beachten.

Zunächst muss entschieden werden, welches Tier mit auf die Reise gehen soll – und ob es am Zielort auch tatsächlich erwünscht ist.

Die meisten Hoteliers lehnen Haustiere ab. Am ehesten sind sie noch in Ferienwohnungen oder –häusern erlaubt.

Meistens sind dann aber Hunde gemeint – in seltenen Fällen auch Katzen. Andere Haustiere müssen entweder zu einer Pflegestelle gegeben werden oder in der heimischen Wohnung von Freunden, Verwandten oder Nachbarn versorgt werden.

Tierarzt Dr. Herold sagt, diese Personen brauchen als wichtigste Information den „Zeitplan“ der Tiere. Denn diese sind im wahrsten Sinne des Wortes „Gewohnheitstiere“. Futter und Wasser sollte es immer zur gewohnten Zeit geben.

Noch wichtig: Welches Futter und wieviel davon. Und die Pflegepersonen sollten auch in allerbester Absicht nicht zu viel füttern – das macht die Tiere womöglich krank.

Für Notfälle sollte unbedingt eine Telefonnummer und der Name des zuständigen Tierarztes hinterlassen werden.

Für mitreisende Tiere ist zunächst wichtig, dass sie einen „Reisepass“ brauchen – den Europäischen Impfpass (der ist auch für Reisen im Inland ein wichtiges Dokument). Diesen stellt der Tierarzt aus.

Im Internet sollte man sich bei Auslandsreisen über die Einreisebedingungen für Tiere kundig machen.

Bei Autofahrten sind Transportboxen für Hunde oder Katzen sehr nützlich. Fehlen sie, müssen die Tiere auf jeden Fall angeschnallt werden.

Der Tierarzt weist darauf hin, dass vor allem Hunde während der Fahrt nicht aus dem offenen Fenster schauen sollten – Augenerkrankungen und solche der Atemwege können die Folge sein.

Dies gilt obwohl manche Hunde gerade das Rausgucken ausdrücklich als sehr unterhaltsam empfinden.

Eine weitere Warnung: Die Tiere nicht dem direkten Einfluss der Klimaanlage aussetzen – sie können vom Temperaturwechsl und dem Gebläse krank werden.

Besonders gilt dies nach dem Baden – manche Halter lassen das Tier dann im Fußraum Platz nehmen, und da trifft dann kalte Luft auf nassen Hund.

Bei längeren Fahrten sei zu bedenken, dass genügend Wasser an Bord ist, der Hund regelmäßig trinken – aber auch das Wasser wieder loswerden kann.

Durch Hitze, Klimaanlage und vermehrtes Hecheln haben die Tiere bei Fahrten auch einen erhöhten Wasserbedarf.

Ein weiterer Appell des Tierarztes: Wenn Tiere (und natürlich auch Kinder) mitfahren, sollte im Auto nicht geraucht werden.

Beitrag von Susanne Selbmann

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