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Tagestipp | 17.12.2019 - Tiere unterm Weihnachtsbaum

Alle Jahre wieder werden Tiere zu Weihnachten unüberlegt verschenkt – und landen über kurz oder lang im Tierheim oder auf der Straße. Wir sprachen mit Tierarzt Gunther Herold aus Caputh über dieses Thema.  

Alle Jahre wieder werden Tiere zu Weihnachten unüberlegt verschenkt – und landen über kurz oder lang im Tierheim oder auf der Straße. Viele Tierheime haben deshalb nun zur Weihnachtszeit die Vermittlung gestoppt. Der Deutsche Tierschutzbund stellt klar: Tiere sind keine Geschenke. Wer seinen Liebsten verantwortungsbewusst eine tierische Freude machen möchte, trifft mit einem Gutschein für einen Tierheimbesuch, einer Tier-Patenschaft oder Ratgeberlektüre klar die bessere Wahl.

„Tierheime schauen natürlich das ganze Jahr über bei der Vermittlung genau hin, um sicherzugehen, dass das Tier zu den richtigen Menschen und in ein „Zuhause für immer“ einzieht. Vermittlungsstopps vor Weihnachten sind aber trotzdem ein wichtiges Signal: Ein Tier ist ein Lebewesen - keine Sache, die wie ein Spielzeug oder ein Kleidungsstück auf einem Wunschzettel abgehakt und im Zweifel gar umgetauscht werden kann“, sagt Miriam Holbach, Referentin für Tierheime beim Deutschen Tierschutzbund. Von Spontan- und Überraschungskäufen rät sie deshalb dringend ab: „Die Entscheidung für ein Tier sollte immer nur gut informiert und durchdacht getroffen werden, in Rücksprache mit allen Beteiligten.“

Nach den Feiertagen, aber oft auch erst im Laufe des neuen Jahres werden viele unüberlegt verschenkte Tiere in den Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes abgegeben. Die Gründe sind vielfältig: Unerwartete Kosten oder die bis dahin unbekannten Ansprüche des Tieres lassen die Freude über ein neues Familienmitglied teils schnell vergehen. Oft bemerken Eltern auch erst zu spät, dass ein Großteil der Versorgung – das Füttern, das Säubern des Geheges oder das Gassi gehen – nicht von den Kindern übernommen werden kann und an ihnen hängen bleibt. Hinzu kommen spätestens im Sommer die Urlaubspläne, bei denen das Tier dann vielfach im Weg steht.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.

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