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Tagestipp | 30.10.2017 - Halloween -Spaß ohne Ärger

Halloween wird auch in diesem Jahr ein abendliches Defilé unzähliger kleiner und großer Gruselmonster sein, die um die Häuser ziehen und Süßes erbeuten wollen. Wer nichts herausgibt, muss mit Saurem rechnen – und das kann vom harmlosen Scherz bis zur Sachbeschädigung vieles sein.

Zu Halloween gibt es jede Menge Kürbispartys und auch den abendlichen Zug von gruselig Verkleideten um die Häuser. Mit dem Schlachtruf: Süßes, sonst gibt’s Saures, werden sie ihre Beute machen.
Klar gibt das jede Menge Spaß, aber Eltern macht der Zug der Hexen, Vampire, Zombies und Gruselmonster sicher auch Sorgen. Man weiß ja, wie schnell aus lustigen Scherzen auch ein böser Streich werden kann.

Wenn man sich hinter einer Maske verstecken kann, dann fallen im Übermut bei jugendlichen Geistern auch schnell mal die Hemmschwellen. Sie sollten aber wissen, was ihr Tun für Konsequenzen haben kann.
Damit nichts aus dem Ruder läuft,  sollte man als Erwachsener die Gruselbande auf der abendlichen Runde begleiten. Vor allem dann, wenn jüngere Kinder mit dabei sind. Die größeren Kids möchten sicher nicht gerne in Begleitung sein und beaufsichtigt werden. Dann müssen die Eltern vorher mit ihnen reden und begreiflich machen, was wirklich ein Halloween-Scherz ist und was ausartet zu einer Sachbeschädigung. Die mit Toilettenpapier umwickelte Mülltonne oder den festgeklemmten Klingelknopf ist natürlich kein Schaden, aber z.B. verklebte Türschlösser, zerkratzte Autos, Farbbeutel an der Wand oder verwüstete Vorgärten. Wenn der Geschädigte das anzeigt, kann es strafrechtlich verfolgt werden.

Welche Streiche erlaubt sind, liegt oft im Auge des Betrachters. Als Streich zählt noch, wenn eine Türklinke mit Zahnpasta oder Senf beschmiert wird, aber nicht der Farbbeutel an der Hausfassade. Leider kommt es aus einer Gruppendynamik heraus immer öfter zu Sachschäden an Gebäuden und Fahrzeugen. Wenn beispielsweise ein Sprayer oder einer, der mit Böllern den Briefkasten demoliert hat, auf frischer Tat erwischt werden, dann kann der Geschädigte Namen und Adresse verlangen, damit der Schaden erstattet wird. Verweigern sich die Gruselmonster, dann darf man sie festhalten und die Polizei rufen. Natürlich ohne Gewaltanwendung.

Bei vorsätzlicher Beschädigung bleibt die Regulierung über die Versicherung meist aus. Eine private Haftpflichtversicherung zahlt für Schäden, die Kinder ab sieben Jahren verursachen, und die nicht vorsätzlich angerichtet wurden. Sonst zahlen die Eltern. Sind die Kinder unter sieben Jahre alt und alleine unterwegs und verursachen bei ihrem Grusel-Zug um die Häuser einen Schaden, werden die Eltern haftbar gemacht, weil sie die Aufsichtspflicht verletzt haben. Sind Eltern dabei und es passiert etwas, sind die Eltern rechtlich gesehen aus der Sache raus.
Wenn man sich auf einer privaten Party trifft, und dann kippt z.B. ein Glas um und die Flüssigkeit begießt ein Smartphone, dann tritt die Haftpflicht des Verursachers ein. Hat der keine, muss er selbst zahlen. Wenn die Partygäste in der Wohnung des Gastgebers etwas beschädigen, kann das auch über dessen eigene Hausratversicherung reguliert werden.

Beitrag von Barbara Wolf

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