MIA.
Bild: Annako

- MiA. – AUSVERKAUFT – NEUER TERMIN

Die Berliner Elektropop-Pioniere MiA. um Sängerin Mieze Katz kommen anstelle des verschobenen Konzerts vom 30. April 2020 nun am 13. März 2021 in die Kulturkirche Neuruppin. Die Karten behalten ihr Gültigkeit.

20 Jahre Bandgeschichte, sechs Alben, unzählige Hits wie "Tanz der Molekühle", "Hungriges Herz" und "Was es ist" bilden einen nicht mehr wegzudenkender Status in der deutschen Musiklandschaft. Manch einer würde sich darauf ausruhen. MiA. haben all das zum Anlass genommen, um innezuhalten und sich zu fragen: Was kommt jetzt nach diesen 20 Jahren? Wer ist man da als Band, aber auch als Mensch? Macht man weiter? Wie selbstverständlich ist das? Jetzt und in Zukunft? Und überhaupt: Warum MIA.?
Im vierten Jahr nach ihrem Jubiläum kommen Sängerin Mieze Katz, Schlagzeuger Gunnar Spies, Bassist Robert »Bob« Schütze und Gitarrist Andy Penn jetzt mit ihrem siebten Album "Limbo" am 13.03.2021 in die Kulturkirche Neuruppin, um Antworten auf all diese Fragen zu geben. Die erste Single aus dem Anfang 2020 erscheinenden neuen MiA.-Album "Limbo" hört auf den Namen "KopfÜber" und ist ein Ein Plädoyer für den Neuanfang und gleichzeitig eine Umarmung des Ungewissen.
Die Mutter aller deutschsprachigen Elektropop-Bands formierte sich 1997 in Berlin als Schülerband. Mieze Katz (bürgerlich Maria Mummert) und Andi Ross (später Andy Penn) besuchten beide das John-Lennon-Gymnasium und wurden von ihrer Mitschülerin Sarah Kuttner an Robert Schütze und Ingo Puls vermittelt. MiA. leitet sich vom früheren Bandnamen "Me In Affairs" ab, heute assoziiert die Gruppe das Kürzel mit anderen Slogans wie "Musik ist Alles" und "Menschen in Aufruhr" - und manche Anfänger-Fans mögen Mia mit Mieze verwechseln.
Inzwischen trumpfen Bands mit einer starken Frontfrau in der deutschsprachigen Szene groß auf und man könnte meinen, es gab sie schon immer. Doch jemand musste den Anfang machen. Dies übernahmen 1997 die Berliner Elektropunker. Die Musikbranche horchte auf und die Industrie fasste Mut. "Wir sind Helden", "Silbermond", "Jennifer Rostock" und "Juli" profitierten davon und später indirekt auch "Frida Gold" und "Glasperlenspiel". Mit Hits wie "Alles neu", "Hungriges Herz", "Tanz der Moleküle" oder "Fallschirm" sind Mia ein Teil der jüngeren deutschen Kulturgeschichte und fühlen sich doch live auf der Bühne immer noch am wohlsten.