Hanns Jörg Krumpholz, Foto: Thorsten Jander
Hanns Jörg Krumpholz | Bild: Thorsten Jander / MUV FFO

- Heinrich von Kleist - Geschichte einer Seele

Die "Geschichte einer Seele" ist eine Reise durch das Leben eines, der nicht sesshaft ist. Weder an Orten, noch im Geist. Der Abend gibt Einblick in das rastlose Schicksal eines Begnadeten und Getriebenen.

Was soll man von einem halten, der über seine Dramen an Goethe schreibt – für die Bühne seien sie nicht geeignet. Heute jedoch gehören die Werke Heinrich von Kleists zu den großen Schätzen des deutschen Theaters. Er selbst hat nie eines auf der Bühne gesehen – ein van Gogh der Dramatik.

Die "Geschichte einer Seele" ist eine Reise durch das Leben eines, der nicht sesshaft ist. Weder an Orten, noch im Geist. Der Abend gibt Einblick in das rastlose Schicksal eines Begnadeten und Getriebenen. Die von Hermann Beil zusammengestellte Vita aus Briefen an Freunde und Gönner, Kleist Verlobte Wilhelmine und seine Schwester Ulrike zeigen den seelischen und geistigen Kampf eines Unverstandenen. Der Schauspieler Hanns Jörg Krumpholz gibt sich dieser Lebensgeschichte mit allen Mitteln der Schauspielkunst hin.

Monolog im Rahmen der Kleist-Festtage 2020
mit Hanns Jörg Krumpholz
Inszenierung: Jens Weiser / Fassung: Hermann Beil

17,- / 15,- / 10,- € (Jugendliche)

Die Kleist-Festtage laden vom 01. bis zum 11. Oktober 2020 zu Begegnungen und Diskussionen, zu Theater und Gespräch, Musik und Film, zur Debatte über unser aktuelles (Er-)Leben: mal wild, mal leise, mal intim, mal virtuos – eben wie die besondere Zeit, in der wir uns gerade befinden.

Weitere Informationen:
https://www.kleistfesttage.de/