- 20. Sommerkomödie im Hof-Theater Bad Freienwalde

Im Jubiläumsjahr 2022 lädt das mittlerweile zu den erfolgreichsten zählende Theaterfestival im Osten Brandenburgs, Sie vom 29. Juli bis 28. August wieder zu einer heiteren Sommerproduktion in das neue Hof-Theater in Bad Freienwalde ein.

Mit dem Musical- Klassiker "La Cage aux Folles - Ein Käfig voller Narren" mit dem Star der Yma-Show des Berliner Friedrichstadtpalastes, Andreas Renee Swoboda, in der Hauptrolle des Travestie-Stars"Zaza" und einem 13 köpfigen Musical- Ensemble, feiert das Hof-Theater Bad Freienwalde 20 Jahre Sommerkomödie im Oderbruch.

Intendant Matthias S. Raupach bringt wieder eine rasante Sommerkomödie auf die Bühne der Kurstadt und schlüpft selbst in die Rolle des schwulen Nachtclub-Besitzers "Georges".

In weiteren Rollen erleben Sie Christoph Jonas als Jacob, Daniel Hauser als Jean Michel, Jessica von Wehner als Anne, Henry Nandzik als Herr Dindon, Susanne Rögner als Frau Dindon und weitere großartige Talente in den farbenfrohen Rollen der Cagelles.

 

Zum Inhalt

Seit Jahren sind die Männer Georges und Albin ein Paar. Georges betreibt im südfranzösischen St. Tropez den für seine frivol glitzernden Travestie-Shows berühmten Nachtclub "La Cage aux Folles". Star der Shows ist Albin, der als Zaza das Publikum begeistert. Auch, wenn es um Georges' Sohn, Jean-Michel, geht, sieht sich Albin eher in der Rolle der "Mama". Als der junge Mann eines Tages seine Hochzeit verkündet, ist die Aufregung groß.

Noch größer wird sie, als herauskommt das die Wahl ausgerechnet auf eine junge Dame aus dem Hause des fanatisch-spießigen Abgeordneten Dindon fällt, welcher sich aktiv für die Schließung aller Travestieclubs einsetzt. Der zukünftige Bräutigam aber ist derart verschossen, dass er alles tut, um bei seinen zukünftigen Schwiegereltern gut anzukommen. Verblendet und egoistisch stellt er die beiden Männer vor eine schwere Entscheidung. Auch, wenn zwischen Albin und Georges ab und zu die Fetzen fliegen, liebt Georges seinen Albin natürlich sehr und möchte, dass er trotzdem beim Besuch der Dindons dabei sein kann – allerdings nicht als Mama, sondern, passend gemacht, als Onkel Al. Albin aber macht da nicht mit und erscheint überraschend als attraktive Dame und Mutter Sybil. Familie Dindon ist beeindruckt, die Maskerade scheint perfekt. Doch langsam schleichen sich immer mehr Schönheitsfehler ein: Das Geschirr hat ein obszönes Dekor, die Wortwahl lässt zu wünschen übrig und mit vorangeschrittener Stunde wird das Überspielen der Heimlichkeiten immer komplizierter. Die Verwirrungen und Verwechslungen geraten durcheinander, die Ereignisse überschlagen sich doch am Ende triumphiert die Liebe über alle Ressentiments.

Seit der Uraufführung wird das Musical ununterbrochen auf der ganzen Welt gespielt und gillt als Meilenstein in der Geschichte des Musiktheaters.