Blick auf das Schloss in Neuhardenberg, Foto: Patrick Pleul/dpa
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Der Gemüsegarten Berlins - Märkisch-Oderland

Das Land zwischen Berlin und der Oder überrascht durch Vielgestaltigkeit, neue Ausblicke und durch scheinbare Abgeschiedenheit. Vor 250 Jahren mit der Trockenlegung des Oderbruchs entstanden neue Dörfer mit Bewohnern, die aus ganz Europa hierher kamen . . .

Zahlen und Fakten

Fläche: 2.127,99 km²
Einwohner: 190.502
Kreisstadt: Seelow
Kfz-Kennzeichen: MOL
Lage: im Osten Brandenburgs zwischen dem Landkreis Barnim im Norden, der polnischen Grenze im Osten, Frankfurt (Oder) im Süden und dem Land Berlin im Westen.
Das sollten Sie sehen:
- Brandenburgisches Freilichtmuseum
- Schloss Neuhardenberg
- Kurort Bad Freienwalde

Karl Friedrich Schinkel

Das Märkisch-Oderland hat eine lange Geschichte. Besonders der preußische Architekt, Stadtplaner und Maler Karl Friedrich Schinkel ist eng mit der Entwicklung des Oderbruchs verknüpft: Bauwerke wie die Schloss- und Schinkelkirche Neuhardenberg oder der erste Schinkelbau auf dem Vorwerk Bärwinkel zeugen noch heute davon.

Kurorte und Schlösser

Heute lebt das Märkisch-Oderland zu einem großen Teil von gesundheitstouristischen Angeboten, zum Beispiel im ältesten brandenburgischen Kurort Bad Freienwalde und in Brandenburgs einzigem Kneipp-Kurort Buckow. Viele Besucher erfreuen sich außerdem an Ausflügen zum Brandenburgischen Freilichtmuseum, dem Schloss Freienwalde, dem Brecht-Weigel-Haus in Buckow oder einer Märkischen Schlössertour.

Märkische Schweiz

Das Strausberger Wald- und Seengebiet mit dem Rüdersdorfer Muschelkalkrücken beginnt unmittelbar vor den Toren von Berlin. Die oft als "Mini-Alpen" bezeichnete Märkische Schweiz zieht sich über die bewaldeten Höhen des Barnims und die von Rinnen, Fließen und Seen durchzogene Lebuser Platte.

Der Höhenzug öffnet sich zum Oderbruch, durch das sich der Oderstrom schlängelt und wo im Frühjahr die Adonisröschen gelb an den Lebuser Hängen leuchten.

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