Auf nach Südafrika - Antenne begleitet zwei Cottbusser
Auf nach Südafrika | Bild: Colourbox

Auswandern nach Südafrika - Abenteuer für drei Jahre - Goodbye Cottbus - Hello Johannesburg!

Zwei Cottbuser in Südafrika. Raus aus dem stinknormalen Alltag. Nicht für immer. Für drei Jahre. Das Ziel Johannesburg in Südafrika. Der Statiker und die Lehrerin. Von Jasmin Schomber


"Wir sind dann mal weg"

Anfang Januar 2018 haben Yvonne und Stefan Meisel ihre Zelte in der alten Heimat Cottbus abgebrochen und sind nach Südafrika ausgewandert. Drei Jahre wollen sie bleiben. Yvonne als Lehrerin an einer deutschen Schule in Johannesburg, Stephan als Statiker mit Homeoffice.  

Die ersten Hürden haben die Meisels gemeistert

Es sind ziemlich profane Dinge, die in den ersten Tagen in Südafrika ganz schnell erledigt werden mussten. Yvonne und Stefan brauchten spezielle Telefonkarten, ein Konto musste in der neuen Heimat eröffnet werden. Ziemlich viel, was da auf die Meisels in den ersten Tagen eingeprasselt ist. Und das alles musste auch verdaut werden.

Ab und zu bleibt aber auch Zeit für etwas Sightseeing. Im Mietwagen ging es durch den südafrikanischen Linksverkehr - UNFALLFREI, wie Stefan stolz berichtet. Und das obwohl die Hebel für Blinker und Scheibenwischer in Autos in Südafrika entgegengesetzt angebracht sind. Nicht nur einmal gingen die Scheibenwischer an, als Stefan und Yvonne abbiegen wollten.

3 Jahre Südafrika mit der Option auf Nachschlag. Die Meisels aus Cottbus haben dieses Abenteuer in Angriff genommen und die ersten Hürden erfolgreich gemeistert.

Stephan Meisel in seiner Cottbuser Wohnung (Quelle:rbb/Jasmin Schomber)
Yvonne Meisel im Wohnzimmer, Foto: rbb/J. Schomber

Die Geschichte ...

Yvonne und Stephan Meisel haben im Sommer 2017 einen sicheren Entschluss gefasst. Sie wollen sich eine Auszeit vom Alltag nehmen. Sie wollen sich einen Traum erfüllen, wenn nicht jetzt, wann dann, sagen sie sich. Beide sind Ende 40. Ihre Entscheidung für den Umzug nach Johannesburg in Südafrika ist keine Entscheidung gegen Cottbus in der Lausitz. Und es ist keine Entscheidung für immer.

Jetzt steht es fest „wir wollen weg – wir wollen was erleben, andere Kulturen kennenlernen“. Lehrerin Yvonne hat sich beim  Deutschen Auslandsschuldienst beworben, alle Tests bestanden und jetzt, wo ihre drei Kinder flügge sind, kann's losgehen. Sehen und hören werden sie sich dank Internet.  Auch Stephan Meisel, von Beruf Statiker, ist optimistisch. Die beiden jüngsten Meisel-Kinder sind 23 und 18 Jahre alt, fangen mit einem Studium an der BTU Cottbus Senftenberg an und hüten während der elterlichen Auszeit die Cottbuser Wohnung.   

Goodbye Cottbus - Hello Johannesburg